Donnerstag, 19. März 2015

Dancing Jax - Auftakt von Robin Jarvis

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Titel: Dancing Jax - Auftakt
Autor: Robin Jarvis
erster Band der Dancing Jax Triologie
543 Seiten
script 5 Verlag
Einige Bücher sind schädlich, sogar gefährlich. Sie verdrehen einem den Kopf und geben den dunkelsten Seiten der menschlichen Seele Nahrung. Sie sollten verbannt oder vernichtet werden. Diese Geschichte handelt von solch einem Buch. Ich hoffe, es gibt noch genug von euch da draußen, die das hier lesen und mir glauben und sich zur Wehr setzen können – bevor es zu spät ist. Ein altertümlich wirkendes und zunächst harmlos erscheinendes Buch taucht in einer englischen Kleinstadt auf und ergreift Besitz von seinen Lesern. Immer mehr Menschen werden von dem Buch befallen und zu willenlosen Charakteren der Geschichte. Der diabolische Plan des Autors scheint aufzugehen.

Bewertung:


Erster Satz:

Stöckchen und Steine können Knochen und Beine brechen ... doch Worte können so viel mehr anrichten.

Fiona´s Meinung zum Buch:

Wow, die Idee ist der absolute Knaller. Das Buch begann super gut. Ich war von der Idee dem Schreibstil, den Charakteren und den Handlungen total begeistert. Leider hat das im Laufe des Lesens etwas nachgelassen. Zwischenzeitlich war es langatmig und konnte mich nicht mehr so ganz begeistern und mitreißen, wie am Anfang.
Der Start begannt mit einer Diebesbande und einem mystischen Haus. Die Atmosphäre und die Ängste wurden sehr gut vom Autor durch die Sprache und Wortwahl rübergebracht. Ich habe mich schon selber gegruselte, wenn eine bisher verschlossene Tür geöffnet werden sollte.
Als nächstes wurde man in eine Schule gesteckt und nahm am Unterricht aus der Sicht des Mathelehrers teil. Dieser Herr war von seiner Art her schon etwas eigen. Er lässt sich nichts von den Schülern gefallen und ist ihnen gegenüber wortgewandt und für mich eher einschüchternd als erzieherisch. Die Schüler leben in einer aktuellen Zeit mit X-Factor und anderen Fernsehsendungen.
Dann begann ein etwas skuriler Teil der Geschichte. Mit Schrecken musste ich feststellen, dass der Tod in diesem Buch eiskalt durchgezogen und hingenommen wird. Der Flashmop und sein Ausgang haben meine ursprünglichen Erwartungen eines eher märchenhaften Buches ziemlich durcheinander gebracht.
Danach ging es dann eher langsamer und wesentlich unspannender (bis auf einige Szenen) in die Entwicklung der Stadt und ihrer Bewohner weiter. Das Buch bekommt immer mehr Bedeutung und man trifft die Menschen komplett verwandelt wieder. Schön fand ich die Ausflüge vom Buch ins Buch. Das war teilweise märchenhaft, aber auch grauenhaft. Mich konnten diese kurzen Ausflüge begeistern und ich liebe einfach sowas.
Letztendlich bin ich nun gespannt wie diese Triologie weitergeht und wie die nicht verwandelten Menschen diesen Fluch aufhalten wollen. Ich habe selber noch keinen Plan und lasse mich einfach mal überraschen.

Kommentare:

  1. Huhu Josie ;-)

    das Buch liegt bei mir noch auf dem SuB. Ich hab so ein wenig die Angst, dass es mir nicht gefallen wird, da es mir doch sehr speziell erscheint. Und dann schreibst du auch noch, dass es ein paar sehr langatmige Stellen gab :-( Ich glaube, Dancing Jax wird noch ein wenig länger auf meinem SuB schlummern.

    Liebe Grüße
    Sandra

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    1. Hallo Sandra.
      Ja, kann ich gut verstehen, denn so geht es mir gerade mit dem zweiten Band. Ich bin schon neugierig und will es eigentlich lesen, aber ich habe keine Lust auf Langatmigkeit, was ja auch ein Merkmal von diesen Zwischenbänden in Triologien ist. Liebste Grüße

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