Mittwoch, 11. Februar 2015

Die Menschenleserin von Jeffery Deaven

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Autor: Jeffery Deaver
Titel: Die Menschenleserin
Verlag: blanvalet
542 Seiten
Thriller

"Von A nach B nach X ..."






Klappentext:

Daniel Pell ist ein harter Brocken. Diese Erfahrung muss Kathryn Dance vom Bureau of Investigation machen, als sie dem kleinen und sehnigen Massenmörder Daniel Pell im Verhörzimmer gegenübersitzt. 1999 hat Pell eine Familie ausgelöscht -- bis auf die junge Tochter, die sich hinter einem Berg von Kinderspielzeug verborgen hatte. Dance ist Körpersprache-Expertin und soll Pell wegen eines anderen Mordfalls befragen, in dem gerade erst neue Beweise aufgetaucht sind. Der durch Ketten gesicherte Pell aber scheint seinen Körper gut unter Kontrolle zu haben. Und als der intelligente Psychopath, den die Presse nur „Charles Mansons Sohn“ nennt, dann doch offensichtlich in Stress gerät, tut er dies aus einem anderen Grund, als die Ermittlerin vermutet.
Denn Pell hat den Beweisfund initiiert, um aus dem Hochsicherheitstrakt in ein weniger ausbruchssicheres Gefängnis verlegt zu werden. Tatsächlich gelingt dem gefährlichen Massenmörder dank seiner Komplizen (und dank einer Menge donnerndem Theaterzauber) die Flucht. Nun ist es an Dance, mit Hilfe ihrer Fähigkeiten und ihrem detektivischen Gespür weitere Morde zu verhindern -- zumal Pell im Gespräch hatte durchblicken lassen, dass er auch ihre eigenen Kinder im Visier hat...

Erster Satz:

SALINAS, KALIFORNIEN - Daniel Raymond Pell, 35, wurde heute wegen vierfachen Morden sowie Totschlags verurteilt.

Fiona´s Meinung zum Buch:

Ich habe mich mal wieder hochmotiviert und entschlossen an einem Thriller versucht. Ich hatte so richtig Lust auf eine dystere und schaurige Atmosphäre, die mich vor Angst nicht umblättern lässt.
Leider war es wieder mehr ein gewöhnlicher Krimi mit vielen Ermittlungsszenen als ein guter nervenaufreibender Thriller. Ich habe ewig für dieses Buch gebraucht, um es endlich durch zu haben. Immer wieder musste ich mich neu motivieren weiter zu lesen und nicht abzubrechen. 
Neben der Handlung wurde man mit vielen Informationen über die Charaktere und deren Leben und Lebensereignissen überhäuft. Es hat zwar einem die Personen und ihr Denken näher gebracht, aber oft hat sich dadurch das Geschehen ins Unendliche gezogen und der Spannungsfaden ging verloren. 
Warum mir dieses Buch auch nicht so gefallen hat, lag teilweise an der doch eher langweiligen Ermittlerin Dance. Ich bin mit ihr nicht warm geworden. Sie war mir nicht wirklich unsympathisch, aber sympathisch war sie mir auch nicht und einige Entscheidungen von ihr konnte ich einfach nicht nachvollziehen. 
Ebenfalls fand ich den abrupten Personen- und Ortswechsel nicht gut gekennzeichnet. Man hat es oftmals erst nach ein paar Sätzen mitbekommen und das war ziemlich verwirrend. Man musste Passagen wiederholt lesen, weil man erst später den Wechsel mitbekommen hatte und man wollte ja nicht komplett den Anschluss verlieren.
Womit mich das Buch aber immer wieder mal für ein paar Seiten fangen konnte, waren die unvorhersehbaren Wendungen und Geschehnisse die unser Verdächtiger vollzogen hat. Am Ende wurde aber auch dieser Pluspunkt absolut überreizt. 
Mein Fazit: Es ist ein guter Thriller, aber meiner war es einfach nicht.

Bewertung:








Kommentare:

  1. Hallöchen Fiona,
    bin grad über deinen Blog gestolpert, Leser geworden und wollte natürlich nicht ohne einen lieben Gruß gehen :)
    Liebe Grüße
    Nadine von http://misshappyreading.blogspot.de/

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  2. Das Buch klingt echt gut ^^ hab wieder was neues für meinen Amazon wunschzettel hihi... :D

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