Sonntag, 30. November 2014

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Hallo ihr Lieben,
mir brummt der Kopf, ward ihr schon mal auf einer Cheerleading-Meisterschaft? Über 8 Stunden Cheermusik ist sehr anstrengend und verursacht meistens Kopfschmerzen. Ich war gestern auf dem X-Mas-Cup in Dresden und das zum ersten Mal als Zuschauer. Ich entschuldige mich auch hier gleich mal für die schlechter Quali der Fotos, aber ich saß einfach weiter weg und mein Handy ist dann doch nicht so gut auf die Entfernung.
Beim X-Mas-Cup treten nur sächsische Teams gegen einander an und viele nutzen diese Meisterschaft als Generalprobe für die wichtigeren Landesmeisterschaften. Denn bei denen kann man sich mit einem perfekten Programm für die deutsche Meisterschaft qualifizieren.
Für alle die einfach so überhaupt keine Ahnung haben gibt es heute ein kleines Cheer 1x1:
Hier seht ihr einen Groupstunt, d.h. max. 5 Personen zeigen 1:30 Minute was sie können. Dabei wird nur gestunten (nicht getanzt oder getumlt oder gesprungen). Unter dem Flyer stehen die Bases und sorgen für einen sicheren Stand. Der Flyer steht gerade in einer Liberty (Stand auf einem Bein) und zieht als Extra (Figur mit dem anderen Bein) einen Scale (oben) und einen Stretch (unten). Der Mann, der daneben steht, nennt man Spotter. Er ist dafür zuständig, wenn etwas schiefgeht und Flyer fällt, diesen irgendwie noch zufangen, damit er sich nicht weh tut.
Nun seht ihr einen Basket. Dabei wird der Flyer von den Bases für mehrere Meter in die Luft geworfen und zeigt ein Element. In diesem Fall ist es ein Basekt BackTuck, d.h. der Flyer zeigt in der Luft während des Fluges einen Rückwärtssalto und wird dann wieder von den Bases gefangen. Unser höchster Basket waren mal 4m. Bei diesem Bild sieht er sehr niedrig aus, das liegt aber nur an der Perspektive des Fotos.
Beim Cheerleading wird in verschiedenen Alterskategorien gestartet. Hier seht ihr die ganz Kleinen, mit 5 Jahren geht es los. Natürlich dürfen diese aus Sicherheitsgründen dann nicht so hoch bauen wie die Erwachsenen, aber die Programme sind immer sehr niedlich und man staunt, was die Mädels und Jungs schon in diesem Alter zusammenschaffen. Ebenfalls wird beim Cheerleading unterschieden ob man als reines AllGirl-Team startet oder als Coed-Team. Bei den Coed-Teams wird dann ebenfalls noch in Limited Coed (mit bis zu 5 Jungs) oder Large Coed (mehr als 5 Jungs) unterschieden.
Eine weitere Kategorie ist der Parnterstunt. Ein Junge + Ein Mädel + Ein Spotter, der absichert. Hier können die Jungs mal so richtig beweisen, wieviel Kraft und Ausdauer sie dann doch nicht haben :-). Eine Minute lang werden Figuren und Elemente nur zu Zweit gezeigt.
Bei der Bewertung einer Stuntsequenz gibt es Punkte auf die Schwierigkeit des Aufganges, des gezeigten Elementes oben und auf den Abgang. Hier seht ihr einen Full. Dabei dreht sich der Flyer um die eigene Querachse. Natürlich gibt es mehr Punkte, je größer die Anzahl dieser Drehungen ist. Man kann auch Abgänge um die Längsachse (Rückwärts- oder Vorwärtssalto) zeigen, diese sind höherwertig und geben mehr Punkte.
Dann gibt es noch sogenannte Pyramiden. Hierbei werden bis zu drei Personen über einander gestapelt. Die Person ganz oben ist der TopFlyer und darunter stehen die Middlelayer. Bei Pyramiden ist dem Team, bis auf je nach Alterklasse gesetzte Höhengrenzen und andere Einschränkungen was die Achsendrehungen bei Auf- und Abgängen angeht, keine Grenze gesetzt. Pyramiden, finde ich, zeigen immer die Kreativität des Teams.
Leider hatte ich keine gut getroffenen Bilder für Tumbling, Tanz und Sprünge. Beim Tumbling handelt es sich um Bodenturnelemente und bei den Sprüngen müsst ihr euch so etwas wie Hock-Steck-Sprünge vorstellen, nur das ihr in der Luft nicht einfach nur gerade wie eine Kerze seid, sondern etwas anderes mit euren Beinen und Armen anstellt. 
Nachdem man das dann nun alles im Programm gezeigt und hinter sich hat, wird noch eine schönes Endbild gebaut. Danach wird gefiebert und gewartet, welche Wertung die Jury vergeben wird und ob man als Sieger aus dem Wettkampf geht.

So, ihr seid zwar nun noch keine Cheerleading-Profis, aber ich hoffe euch hat es gefallen und ihr könnt euch vorstellen, wie anstrengend dieser Sport ist und das es sich nicht nur um einbisschen Getanze und Rumgehüpfe mit Pompoms handelt.

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Nun noch eine Info zu den nächsten Tagen. Fiona und ihr Freund haben Urlaub. Es geht von Montag bis Donnerstag in die schöne Toskana Therme in Bad Sulza. 4 Tage Entspannung pur mit Unterwassermusik, Badewannenwassertemperatur und viel Sauna warten auf uns. In dieser Zeit gibt es leider keine Posts auf meinem Blog, aber auch ich brauche einmal Urlaub zum kompletten Abschalten. 
Wir sehen uns dann im Dezember wieder, einen wunderbaren Sonntag und ersten Advent wünsche ich euch noch.
 
Liebe Grüße eure Fiona





 

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