Montag, 22. September 2014

Auslöschung - Jeff Vandermeer


Jeff Vandermeer
Auslöschung
234 Seiten
Kunstmann Verlag



Ich bedanke mich bei vorablesen.de und dem Kunstmann Verlag für das Reziexemplar.


Klappentext:

Seit ein mysteriöses "Ereignis" vor mehr als dreissig Jahren das Gebiet erschütterte, ist Area X von einer unsichtbaren Grenze umgeben. Niemand weiss genau, was dahinter geschieht, aber es gibt Gerüchte von einer sich verändernden und die Reste der menschlichen Zivilisation überwuchernden Natur, die ebenso makellos wie bedrohlich ist. Zuständig für das Gebiet ist eine geheime Regierungsorganisation, die sich Southern Reach nennt und den Auftrag hat, herauszufinden, was hinter der Grenze geschieht. Die ist der Bericht der zwölften Expedition.

Erster Satz:

Der Turm, der dort nicht hätte sein dürfen, bohrt sich an einer Stelle in die Erde, wo der dunkle Kiefernwald in Sumpf und Schilfrohr und die sich anschließenden Salzmarschen mit den windzerzausten Bäumen übergeht.

Zitat:

Ich hatte schon vor langer Zeit aufgehört, Versprechungen zu trauen. Biologische Notwendigkeiten, ja. Umweltfaktoren, ja. Versprechungen, nein. (Seite 105)

Fiona´s Meinung zum Buch:

Auslöschung ist der erste Band der Southern Reach Triologie und ich muss ehrlich sagen, ich werde diese Reihe nicht weiter verfolgen. Am Anfang fand ich es eigentlich noch recht gut. Man muss mit dem sehr viel umschreibenden Schreibstil erstmal warm werden. Immer mal wieder ging mein Blick am Ende des Schachtelsatzes zurück zum Anfang um es zu verstehen und nichts zu verpassen. Die Idee aus dem Klappentext und dem geheimnisvollen ersten Kapitel machten mich neugierig. Doch nach der Hälfte war der anfängliche Elan weiter zulesen verschwunden. Es passiert einfach zu wenig, viel mehr wird auf die Beschreibung der Gegend, Situationen und Gedanken, die sehr ausscheifend sein können, Wert gelegt. Das war einfach nichts für mich. Ziemlich zäh zog sich das Buch auch durch den eigentlich Höhepunkt, wie kann man denn gefühlte zehn Seiten in einer Situation hängen bleiben? Zu unserer Hauptprotagonistin, der Biologin der Expedition, konnte ich auch keine gute Beziehung aufbauen. Manche Handlungen waren für mich zu abrupt und nicht nachvollziehbar. Öfters hatte ich ein "?" über dem Kopf und fragte mich "Warum das denn jetzt?" Der erste Band lässt eigentlich noch alles offen. Die außergewöhnlich Welt bleibt ein Rätsel, so wie auch einige Ereignisse, Geschehnisse und Handlungen von Personen im Buch für mich.

Bewertung:


Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen